Eigentlich meinte es das Wetter beim diesjährigen slowUp Hochrhein heute Sonntag gut mit den Teilnehmenden – vielleicht sogar etwas zu gut. Denn die grosse Hitze schien sich auf die Besucherzahl auszuwirken. Mit rund 20'000 Teilnehmenden wagten sich etwa ein Fünftel weniger Besucherinnen und Besucher auf die Strecke als in den vergangenen Jahren. Der offizielle Start erfolgte dieses Jahr auf deutscher Seite in Laufenburg.
SONJA FASLER
Dennoch liessen sich zahlreiche slowUp-Fans auf die Rundstrecke locken, um den Langsamverkehr auf den eigens für den Anlass gesperrten Strassen zu geniessen. Die meisten waren mit dem Velo unterwegs. Nur vereinzelt waren auch Skaterinnen und Skater oder gar Joggerinnen und Jogger anzutreffen. Originelle Outfits und aussergewöhnliche Fahrzeuge waren hingegen eher selten zu sehen.
Eines hatten jedoch fast alle gemeinsam: Sie stöhnten über die Gluthitze. Besonders während der heissesten Stunden am Nachmittag blieben manche Streckenabschnitte und Festplätze vergleichsweise ruhig. Einige Wasserfontänen entlang der Route sorgten zumindest für eine kurze Abkühlung. Gerne machten die slowUp-Teilnehmenden auch Halt in den Festwirtschaften entlang der Strecke. Doch auch dort zeigte sich ein ungewohntes Bild: Viele Bänke blieben leer.
Dass ein grosser Teil der 32 Kilometer langen Strecke über asphaltierte Strassen führt, machte die Situation nicht angenehmer. Umso mehr schätzten die Zweiradfahrerinnen und Zweiradfahrer die Abschnitte durch den schattigen Hardwald oder auf deutscher Seite die Strecke entlang des Rheins von Murg bis Bad Säckingen. Dieser Abschnitt wurde heuer aufgrund einer Baustelle über den Rheinuferweg geführt. Dort war es zwar enger, dafür aber deutlich kühler. Zudem bot die Route mit Blick auf den Rhein mehr Reiz als die Bundesstrasse. Ansonsten führte der slowUp wie gewohnt durch die Gemeinden Laufenburg, Murg, Bad Säckingen, Stein, Münchwilen, Sisseln, Eiken und Kaisten.
Trotz der hohen Temperaturen verlief der slowUp Hochrhein ohne grössere Zwischenfälle. Viele Teilnehmende nutzten die kühleren Morgenstunden für ihre Tour und genossen die autofreie Fahrt durch die Hochrheinregion.
Bilder:
Bild 1: Der diesjährige slowUp lockte etwas weniger Radler als sonst auf die Strecke. Foto: Nicole Hübner
Bild 2: Offizielle Eröffnung des sowUp heute Morgen auf der Laufenbrücke. Foto: Susanne Hörth
Bild 3: Dieser Vierbeiner durfte freudig sein Frauchen begleiten. Foto: Nicole Hübner
Bild 4: Die Teilnehmenden genossen die schöne Strecke entlang des Rheins zwischen Murg und Bad Säckingen. Foto: Sonja Fasler
Bildergalerie (Fotos: Nicole Hübner und Sonja Fasler) https://www.fricktal.info/fotogalerie/46-slowup2026.html