(bi) Die Neuausrichtung des Landwirtschaftsgesetzes, welches annähernd eine Gleichstellung der Direktzahlungen für Produktion und Oekologie durchsetze, hat im Aargau zu einem gemeinsamen Projekt geführt, das nun über mehr als 30 Jahre zu einem orts- und praxistauglichen Programm führte.
«Labiola» steht für Landschaft, Biologie und Landwirtschaft. Landwirtschaft Aargau und die Abteilung Landschaft und Gewässer sind über eine Geschäftsstelle bei Agrofutura in Brugg für die Beratung und die vertragsmässige Umsetzung bei rund 1500 Landwirtschaftsbetrieben zuständig.
Im Fricktal fanden zu Beginn die ersten «Feldversuche» statt. Einen wichtigen Anteil daran hat der Lebensraum Magerwiesen. Von Mai bis August ist die Blütezeit dieser dunkelroten und dichtblühenden Spitzorchis, welche im Jura-Hügelland und vor allem auch in lichten Föhrenwäldern heimisch ist. Foto: Peter Bircher, Wölflinswil