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Stein–Laufenburg: Bus statt Bahn in Übergangsphase

(pd) Die Kommission für Umwelt, Bau, Verkehr, Energie und Raumordnung (UBV) des Aargauer Grossen Rats unterstützt den Vorschlag des Regierungsrats, in einer Übergangsphase bis zum Bahnausbau ein umfassendes Buskonzept im Raum Sisslerfeld–Laufenburg umzusetzen.

Im Raum Sisslerfeld–Laufenburg besteht unter anderem aufgrund des Entwicklungsschwerpunkts im Sisslerfeld und des neuen Mittelschulstandorts in Stein-Säckingen der Bedarf nach einer Angebotsverdichtung beim öffentlichen Verkehr
(öV). Der Regierungsrat schlägt in einer Übergangsphase bis zum Bahnausbau eine Ergänzung durch ein umfassendes Buskonzept ab Stein-Säckingen vor. Diesem Vorschlag folgte die Kommission für Umwelt, Bau, Verkehr, Energie und Raumordnung (UBV) einstimmig. Als erster Schritt könnte bis zum nächsten Fahrplanwechsel der Schnellbus von Laufenburg nach Stein-Säckingen umgesetzt werden.
Ausserdem beauftragen die Kommissionsmitglieder den Regierungsrat, sich innerhalb der Ausbauschritte des Bundes von FABI/STEP für eine Taktverdichtung bei der S1 Basel–Stein-Säckingen–Frick/Laufenburg einzusetzen. Ein vorgezogener und durch den Kanton zu finanzierender stündlicher Bahn-Shuttle-Betrieb Stein-Säckingen–Laufenburg mit Anschluss von oder nach Basel nur in Lastrichtung scheiterte in der Kommission UBV aus Kostengründen. Zudem würde die Umsetzung dieser Variante sechs bis acht Jahre dauern. Damit müsste die Region lange auf eine Verbesserung des öV-Angebots warten.

Mehrkosten für die Projektierung von VERAS
Der 2020 vom Grossen Rat gesprochene Verpflichtungskredit von 8,1 Millionen Franken deckt die Kosten für die Projektierung der Verkehrsinfrastruktur-Entwicklung Raum Suhr (Preisstand 2019) nicht ab. Ursache sind unter anderem Mehrkosten bei der Vergabe der Hauptplanungsmandate sowie fehlende Kreditreserven. Auch wurden die Eigenleistungen der Projektleitung für den ursprünglichen Kreditan-trag nicht berücksichtigt. Trotz Kritik stimmten die Kommissionsmitglieder dem Zusatzkredit von 4,03 Millionen Franken einstimmig zu, da die Projektierungsarbeiten andernfalls gestoppt werden müssten.