(pd) Am 6. und 7. Februar finden die Open Farming Hackdays statt. Während zwei Tagen arbeiten Entwicklerinnen und Entwickler, Landwirtinnen und Landwirte sowie weitere Fachpersonen gemeinsam an digitalen Lösungen für die Land- und Ernährungswirtschaft. Ziel der Hackdays ist es, praxisnahe Innovationen zu entwickeln und so die Digitalisierung der Landwirtschaft gezielt voranzutreiben.
Die Open Farming Hackdays bieten Raum für neue Ideen, den Austausch zwischen Praxis und Technologie sowie für konkrete digitale Werkzeuge, die den Alltag in Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung erleichtern. Gesucht werden Lösungen, die Mehrwert schaffen – von der Produktion über die Verarbeitung bis hin zur Vermarktung.
Ein Beispiel für den erfolgreichen Output von letztjährige Open Farming Hackdays ist die Entwicklung einer Lebensmittel-Etikettencreator-Webseite. Diese Plattform unterstützt Produzentinnen und Produzenten dabei, ihre Hofprodukte und selbst hergestellten Lebensmittel korrekt zu etikettieren und deren Inhaltsstoffe richtig zu beschreiben. Matthias Müller, Leiter Abteilung Landwirtschaft, zeigt sich erfreut über dieses Resultat: "Der Lebensmittel-Etikettencreator zeigt exemplarisch, wie an den Open Farming Hackdays praxisnahe digitale Lösungen entstehen. Sie greifen ein konkretes Bedürfnis aus dem bäuerlichen Alltag auf und erleichtern Direktvermarkterinnen und Direktvermarktern ihre Arbeit spürbar."
Auch an den diesjährigen Open Farming Hackdays stehen reale Herausforderungen der Land- und Ernährungswirtschaft im Fokus. Die Teilnehmenden arbeiten wiederum an neuen digitalen Ansätzen, die Effizienz, Transparenz und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft aktiv fördern. Die Open Farming Hackdays zeigen, wie Zusammenarbeit und Offenheit Innovation ermöglichen – und wie Digitalisierung konkret und nutzbar für die Landwirtschaft von heute und morgen wird.