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Dieser junge Grünfink ist bereits alt genug, um ausserhalb des Nests zurechtzukommen. In diesem Stadium brauchen Jungvögel meist keine menschliche Hilfe. Foto: © Archiv Vogelwarte
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Augen auf und Hände weg bei Jungvögeln

(pd) Viele Vögel haben mit dem Brutgeschäft begonnen. Bei Jungvögeln, die man ausserhalb des Nests antrifft, gilt es vor dem Eingreifen erst genau hinzuschauen, denn nicht immer ist menschliche Hilfe nötig.

In den kommenden Wochen verlassen die ersten Jungvögel ihr Nest und erkunden die Welt. Bei Vogelarten wie Amsel, Finken oder Hausrotschwanz passiert dies bereits, bevor sie richtig fliegen können. Die befiederten Jungvögel können bereits ausserhalb des Nests überleben und ihre Eltern versorgen sie weiterhin. Dieser Schritt ist ein natürlicher Prozess bei einigen Arten. Meistens benötigen die Jungvögel keine menschliche Hilfe, sondern sollten in Ruhe gelassen werden.

Diese Feldsperlinge im Nestlingsalter sind noch unbefiedert und somit ein Fall für eine Pflegestation. Foto: © Archiv VogelwarteWer unsicher ist, ob ein Jungvogel doch verlassen ist, sollte ihn aus mindestens 50 Metern Distanz beobachten. Wenn die Eltern ihn innerhalb einer Stunde nicht mit Nahrung versorgt haben, empfiehlt es sich, mit einer Pflegestation Kontakt aufzunehmen. Kaum befiederte Nestlinge oder verletzte Vögel sollten ebenfalls zu einer Pflegestation gebracht werden. Haltung und Pflege von Vögeln setzen Fachwissen und Bewilligungen voraus. Eine Aufzucht durch Privatpersonen ist daher in der Regel nicht zulässig.

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Erstes Bild: Dieser junge Grünfink ist bereits alt genug, um ausserhalb des Nests zurechtzukommen. In diesem Stadium brauchen
Jungvögel meist keine menschliche Hilfe. Foto: © Archiv Vogelwarte
Zweites Bild: Diese Feldsperlinge im Nestlingsalter sind noch unbefiedert und somit ein Fall für eine Pflegestation. Foto: © Archiv Vogelwarte