(pd) Die Mitte BL, die sich gegen die Einführung der Individualbesteuerung engagiert hat, bedauert das Ergebnis der heutigen Abstimmung. Die Mitte BL begrüsst hingegen die Ablehnung der SRG-Initiative und der Klimafonds-Initiative sowie die Annahme des direkten Gegenvorschlags zur Bargeld-Initiative.
Auch bei den kantonalen Abstimmungen ist Die Mitte BL nahe am Puls der Bevölkerung, wurden die Parolen der Mitte Baselland doch grösstenteils bestätigt. Die Bevölkerung in Baselland hat die Einführung der Individualbesteuerung mit 52.42 Prozent angenommen. Das Thema Steuergerechtigkeit bleibt aber weiterhin bestehen, denn die Initiative der Mitte «Für faire Steuern auch für Ehepaare» bleibt im politischen Prozess. Die Ablehnung der SRG-Halbierungsinitiative mit 64.20 zu 35.80 Prozent im Baselbiet ist eine gute Nachricht für den Zusammenhalt der Regionen in der Schweiz. Auch ein Nein mit 72.15% zur Klimafondsinitiative und der Zustimmung mit 72.79 zu 27.21 Prozent zum Gegenvorschlag zur Bargeldinitiative folgten die Stimmberechtigten den Parolen der Mitte Baselland.
Auf kantonaler Ebene wurde die Prämienabzugsinitiative mit 52.87 Prozent und auch der Gegenvorschlag mit noch eindeutigem Mehr abgelehnt. Ebenfalls die Tempo 30-Initiative und der Gegenvorschlag fanden keine Gnade bei der Stimmbevölkerung. Zugestimmt wurde mit 64.03 Prozent der Stimmenden dem Verfassungsartikel für die Kreislaufwirtschaft, ein wichtiges Anliegen auch für Die Mitte Basel-Landschaft. Eine klare Ablehnung erfuhren auch die Transparenz- und Mitwirkungsinitiative sowie die Solarinitiative.
An diesem Super-Sonntag fanden auch Wahlen statt. In Pratteln trat unser Vorstandsmitglied und Landrat Silvio Fareri bei den Ersatzwahlen für den Gemeinderat an. Da von den drei Kandidierenden niemand das absolute Mehr erzielt hat, kommt es am 12. April 2026 zu einem zweiten Wahlgang. Silvio Fareri hat sich aufgrund der aktuellen Resultate entschieden, nicht mehr in den zweiten Wahlgang zu gehen. Im Wahlkreis Oberwil, Therwil, Ettingen und Biel-Benken wurde Urs Renggli-Ferrari als Friedensrichter wiedergewählt.