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In Känerkinden wurde über steigende Wildschäden in der Landwirtschaft duskutiert. Foto: zVg

BL: Runder Tisch zu Wildschäden an landwirtschaftlichen Kulturen

(pd) Der Bauernverband beider Basel hat auf dem Schweinezuchtbetrieb von Lukas Zeller in Känerkinden einen runden Tisch zu den steigenden Wildschäden an landwirtschaftlichen Kulturen organisiert.

Im Beisein von Regierungsrat Thomi Jourdan kamen Vertreterinnen und Vertreter aller relevanten Akteure zusammen, um gemeinsam Lösungen für die zunehmenden Herausforderungen durch Wildschäden in der Landwirtschaft zu erarbeiten. Die bisherige Zusammenarbeit soll mit einem regelmässigen Austausch intensiviert werden, um Informationslücken zu schliessen, Probleme frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Massnahmen zu vereinbaren.
Nahezu sämtliche relevanten Akteure von Bauernverband beider Basel, Amt für Wald und Wild beider Basel, JagdBaselland, Gemeindevertreter, Jägerschaft, Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung, Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen sowie Betriebsleiter Lukas Zeller und Beat Eglin trafen sich in Känerkinden.

Mehr Wildschäden, höherer Aufwand für die Landwirtschaft
Hauptthema waren die zunehmenden Schäden durch Wildschweine. Letztere stellen die Landwirtschaftsbetriebe in der Region vor wachsende Herausforderungen: Neben erheblichen Ernteverlusten durch Wildfrass steigt für die Landwirte auch der personelle und finanzielle Aufwand für den Schutz der Kulturen mittels Elektrozäunen.

Wildschäden gemeinsam und koordiniert angehen
In der von Regierungsrat Thomi Jourdan und dem Präsidenten des Bauernverbandes, Marc Brodbeck, geleiteten Diskussion bekräftigten sämtliche Akteure ihre Bereitschaft, die betroffenen Landwirtschaftsbetriebe zu unterstützen. Angesichts der grossen Schwarzwildpopulation im Baselbiet lässt sich die Herausforderung jedoch nicht mit einer einzelnen Sitzung lösen, sondern es braucht eine kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten. Deshalb wird ein Austausch wie der runde Tisch regelmässig stattfinden. So können Probleme frühzeitig erkannt und Massnahmen vereinbart werden.


Bild: In Känerkinden wurde über steigende Wildschäden in der Landwirtschaft duskutiert. Foto: zVg