Ein Produkt der  
Die grösste Wochenzeitung im Fricktal
fricktal info
Verlag: 
Mobus AG, 4332 Stein
  Inserate: 
Texte:
inserat@fricktal.info
redaktion@fricktal.info
Fricktalwetter
Bedeckt
7.5 °C Luftfeuchtigkeit: 97%

Donnerstag
6.6 °C | 8.3 °C

Freitag
4.7 °C | 9.4 °C

Jungfreisinnige Aargau wählen neues Vizepräsidium

(jf)  An ihrer Generalversammlung haben die Jungfreisinnigen Aargau ein neues Vizepräsidium sowie ein neues Vorstandsmitglied gewählt. Im Rahmen des vorgängig stattfindenden Parteitags fassten die Jungfreisinnigen zudem die Parolen zu mehreren aktuellen politischen Vorlagen.

Nach sechs Jahren engagierter Vorstandsarbeit, davon mehrere Jahre als Vizepräsidentin, trat Anna Staub an der Generalversammlung aus dem Vorstand der Jungfreisinnigen Aargau zurück. Die Versammlung dankte ihr herzlich für ihren grossen Einsatz zugunsten der Jungfreisinnigen und der liberalen Politik im Kanton Aargau. Zur neuen Vizepräsidentin wählten die Mitglieder Paloma Spiess, bisher Vorstandsmitglied der Jungfreisinnigen Aargau und Einwohnerrätin in Obersiggenthal. Den dadurch frei gewordenen Vorstandssitz übernimmt neu Agatino Platania, der bereits Erfahrung aus seiner Vorstandsarbeit bei den Jungfreisinnigen Aarau-Lenzburg-Kulm sowie in der Bezirkspartei der FDP Gränichen mitbringt. «Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Mitglieder. Gemeinsam mit dem Vorstand möchte ich mich weiterhin mit klaren liberalen Positionen für eine zukunftsorientierte Politik im Aargau einsetzen», sagt Paloma Spiess zu ihrer Wahl als Vizepräsidentin.

Vorgängig zur Generalversammlung führten die Jungfreisinnigen Aargau ihren Parteitag durch. Dabei setzten sich die Mitglieder vertieft mit aktuellen politischen Vorlagen auseinander und fassten die Parolen zu den kommenden Abstimmungen vom 8. März.
Zur Vorlage der Individualbesteuerung beschlossen die Jungfreisinnigen Aargau die Ja-Parole. Damit positionieren sie sich klar für mehr Eigenverantwortung und eine zeitgemässe Steuerpolitik. Auch zur SRG-Initiative fassten die Jungfreisinnigen Aargau die Ja-Parole. Der Entscheid unterstreicht ihre Haltung für mehr Wettbewerb und Medienvielfalt.

Ebenfalls behandelten die Mitglieder die kantonale Initiative «Arbeit muss sich lohnen» der JSVP. Die Jungfreisinnigen Aargau beschlossen hierzu einstimmig die Ja-Parole und bekennen sich damit klar zu einer Politik, welche Leistung belohnt und Fehlanreize im Sozialstaat abbaut. 

Vorgängig zum Parteitag hat die EPK die Nein-Parole zur Bargeld-Initiative und zur Klimafonds-Initiative gefasst. 

«Mit den gefassten Parolen und den personellen Entscheiden setzen die Jungfreisinnigen Aargau ein deutliches Zeichen für eine liberale, leistungsorientierte und zukunftsgerichtete Politik im Kanton Aargau», schreibt die Partei.