Ein Produkt der  
Die grösste Wochenzeitung im Fricktal
fricktal info
Verlag: 
Mobus AG, 4332 Stein
  Inserate: 
Texte:
inserat@fricktal.info
redaktion@fricktal.info
Fricktalwetter
Überwiegend bewölkt
19.8 °C Luftfeuchtigkeit: 44%

Montag
5.9 °C | 21.8 °C

Dienstag
8.5 °C | 17.6 °C

SIC Award Winning Ceremony Live-Streaming-Event aus dem Auditorium des Tagungs- und Eventcenter (TEC) im Haus der Wirtschaft (HDW); von links: Prof. Dr. Arie Verkuil, Beat Röthlisberger, Bundesrat Guy Parmelin, Philippe Ganz (aiEndoscopic), Christoph Buser und Dani von Wattenwyl. Foto: zVg

Künstliche Intelligenz, CleanTech und Medizinaltechnik: Swiss Innovation Challenge 2022

(pd) Die Sieger der Swiss Innovation Challenge (SIC) stehen fest: Die aiEndoscopic AG hat am 24. November den Hauptgewinn in Höhe von 20'000 Franken im Auditorium des Tagungs- und Eventcenter (TEC) im Haus der Wirtschaft (HDW) in Pratteln von Bundesrat Guy Parmelin in Pratteln entgegengenommen.

Die aiEndoscopic AG ist zugleich Gewinnerin des von der Hemex AG unterstützten Sonderpreises «Life Sciences». Mit der zweitplatzierten Perovskia Solar AG steht auch die Gewinnerin für den Sonderpreis «Bau» fest, welcher von der Ulrich Stamm-Wohltätigkeitsstiftung unterstützt wird. Der dritte Platz geht an das Unternehmen Spirecut AG.

In Baselland Business Gala eingebettet
Eine grosse Anzahl Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgte am 24. November 2022 die von Dani von Wattenwyl moderierte Award Winning Ceremony der Swiss Innovation Challenge 2022, die in diesem Jahr erstmals in die Baselland Business Gala eingebettet und im Rahmen eines aufwändig produzierten Live-Streamings aus dem Auditorium des Tagungs- und Eventcenter (TEC) im Haus der Wirtschaft (HDW) übertragen wurde.
Zur Siegerin der drei Finalistinnen und Finalisten des schweizweit grössten Innovationswettbewerbs wurde von Beat Röthlisberger, Leiter des Geschäftsbereichs Unternehmenskundenberatung bei der BLKB, Arie Verkuil, Leiter des Instituts für Unternehmensführung bei der FHNW, und Christoph Buser, Direktor der Wirtschaftskammer Baselland, die aiEndoscopic AG erkoren. Im Rennen um den zweiten Platz siegte die Perovskia Solar AG vor der drittplatzierten Spirecut AG. Zwei der Unternehmen hatten gleich doppelten Grund zur Freude: die aiEndoscopic AG gewann zusätzlich den Spezialpreis «Life Sciences» und die Perovskia Solar AG wurde zudem mit dem Spezialpreis «Bau» geehrt. «Neben den traditionell gut vertretenen Innovationsbereichen Life-Sciences und Medizinaltechnik zeigte sich an der SIC 2022 ein deutlicher Trend in Richtung künstliche Intelligenz sowie auch Blockchain-Technologie – die drei Sieger zeigen eindrucksvoll die innovative Kraft, die in diesen Bereichen steckt», sagt Arie Verkuil, der auch in der Funktion des Jury-Präsidenten amtet.
Als einer der Höhepunkte der hochkarätigen Veranstaltung ehrte Bundesrat Guy Parmelin die SIC-Preisverleihung mit einer Grussbotschaft und übergab den Siegerpokal direkt vor Ort an den Hauptgewinner Philippe Ganz, CEO & Co-Founder der aiEndoscopic AG.

Die Gewinnerinnen der Swiss Innovation Challenge 2022
1. Platz: aiEndoscopic AG, unterstützt mit 20'000 Franken
Gewinner Sonderpreis «Life Sciences», unterstützt von der Hemex AG
Die aiEndoscopic AG kombiniert künstliche Intelligenz mit robotischer Endoskopie und ermöglicht somit intelligente oder sogar autonome Endoskopie. Die erste Anwendung ist intuBot – ein assistierendes Gerät für einfachere und sicherere tracheale Intubation. www.aiendoscopic.com
2. Platz: Perovskia Solar AG, unterstützt mit 5000 Franken
Gewinner Sonderpreis «Bau», unterstützt von der Ulrich Stamm-Wohltätigkeitsstiftung
Das Schweizer Cleantech-Start-up bietet digital gedruckte, anpassbare Solarzellen für Erstausrüster (OEMs) an. Die Solarzellen sind so zugeschnitten, dass sie sich nahtlos in elektronische Geräte, IoT und Sensoren integrieren lassen. Sie arbeiten auch bei schlechten Lichtverhältnissen wie in Wohnungen und Büros effizient. www.perovskia.solar
3. Platz: Spirecut AG, unterstützt mit 5000 Franken
Die Spirecut AG entwickelt ultraschallgeführte chirurgische Instrumente zur Behandlung von Erkrankungen wie Karpaltunnelsyndrom und Schnappfinger. Es handelt sich um eine nicht invasive Technik mit minimaler Hautpunktion. Nach der Operation können die Patienten sofort wieder ih-ren täglichen Aktivitäten nachgehen. www.spirecut.com

Die SIC-Erfolgsgeschichte setzt sich fort
Mit mehr als 100 Anmeldungen und Präsentationen am First Pitch, 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern während des Second Pitch und 25 herausragenden Projekten in der Finalrunde blicken die Partner der Swiss Innovation Challenge – die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und die Wirtschaftskammer Baselland (WIKA) sowie die Sponsorin Basellandschaftliche Kanto-nalbank (BLKB) – auf ein äusserst erfolgreiches Jahr beim grössten Innovationsförderprogramm der Schweiz zurück. Das Video der Preisverleihung kann unter https://www.swissinnovationchal-lenge.ch/preisverleihung2022.html angeschaut werden. Die vollständige Rangliste mit allen 25 Teilnehmern des letzten Pitches steht hier zur Verfügung.
Die SIC hat seit ihrer Lancierung im Jahr 2014 und der ersten Durchführung im Jahr 2015 über 850 Projekte gefördert und zur Schaffung von mehr als 1650 Stellen beigetragen. Bis heute wurden über 300'000 Franken an Preisgeldern vergeben und 650'000 Franken an Betreuungsleistungen in Form von Seminaren, Coachings und Mentoring gewährt.

Bewerbungen für die Swiss Innovation Challenge 2023 ab 1. Dezember 2022 möglich
Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer können sich ab dem 1. Dezember 2022 auf der Webseite der Swiss Innovation Challenge kostenlos für die 9. Durchführung bewerben. Zugelassen sind Unternehmen oder Institutionen, die etabliert sind, und solche, die neu in den Markt eintreten. Das Unternehmen bzw. die Verantwortlichen planen eine Innovation in naher Zukunft oder haben innerhalb der vergangenen zwei Kalenderjahre einen innovativen Schritt unternommen.

Bild: SIC Award Winning Ceremony Live-Streaming-Event aus dem Auditorium des Tagungs- und Eventcenter (TEC) im Haus der Wirtschaft (HDW); von links: Prof. Dr. Arie Verkuil, Beat Röthlisberger, Bundesrat Guy Parmelin, Philippe Ganz (aiEndoscopic), Christoph Buser und Dani von Wattenwyl. Foto: zVg