(pd) Demokratie braucht guten Journalismus. Doch die Medien stecken in der Krise. Wie geht es weiter? Am 18. Januar diskutieren die Ressortleiterin Aargau West von CH Media, die Direktorin des Zentrums für Demokratie Aarau, ein FDP-Grossrat und ein Vertreter des Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft im Stadtmuseum Aarau.
Informiert zu sein, die Fakten zu kennen, ist essentiell für uns. Zutreffende, vielfältige Informationen sind die Voraussetzung für die politischen und gesellschaftlichen Debatten und die Entscheidungsfindung der Bürger:innen. Die öffentliche Diskussion – ermöglicht, vermittelt, moderiert und befeuert durch den Journalismus – ist unverzichtbar für eine funktionierende Demokratie. Gleichzeitig brauchen wir Informationen, um unser Leben zu organisieren und uns in der Gesellschaft zu orientieren.
Traditionellerweise wurden diese Informationen von den Medien vermittelt, die man kannte und deren Glaubwürdigkeit eingeschätzt werden konnte. Mit Internet und Social Media hat sich das radikal verändert: die verfügbaren Informationen sind unüberschaubar geworden und ihre Herkunft und Glaubwürdigkeit ist oft ungewiss.
Es diskutieren: Prof. Dr. Monika Waldis, Direktorin Zentrum für Demokratie Aarau; Dr. Linards Udris: Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich; Nadja Rohner: Ressortleiterin Aargau West CH Media; Yannick Berner; Aargauer Grossrat FDP; Moderation: Thomas Gull, Co-Kurator der Ausstellung.
Wanderausstellung
Der Talk findet im Zusammenhang mit der Wanderausstellung «Auf der Suche nach der Wahrheit. Wir und der Journalismus» statt und wird in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Demokratie Aarau organisiert.
Die Ausstellung «Auf der Suche nach der Wahrheit. Wir und der Journalismus» läuft noch bis am 18. Februar und lässt Besucher:innen im Escape-Room oder im Schauarchiv des Ringier Bildarchivs praktisch erfahren wie Pressearbeit funktioniert(e). Ein Schreibwettbewerb lädt zur eigenen Recherche (Einsendeschluss 15. Januar, Preisverleihung 18. Februar).