(pd) Ende der letzten Woche und über das Wochenende wurden in der Region Rothrist-Murgenthal-Britnau mehrere gerissene Schafe entdeckt. Der Rissexperte der Abteilung Wald des Departements Bau, Verkehr und Umwelt hat die Risse vor Ort beurteilt, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist auf einen Wolf als Verursacher zu schliessen.
Um diese Einschätzung zu bestätigen, wurden DNA-Proben sichergestellt. Mit einem Resultat der Analysen ist in rund drei Wochen zu rechnen. Die konkreten Daten: 13. Dezember, Rothrist: 1 Schafriss; 15. Dezember: Brittnau: 1 Schafriss und 1 Nottötung (verletztes Schaf); 17. Dezember, Riken (Gemeinde Murgenthal): 3 Schafrisse und 5 Nottötungen.
Die Nutztierhalter in der betroffenen Region wurden durch die Abteilung Wald über die Risse und die Umsetzung von Herdenschutzmassnahmen informiert. Zudem wird das Vorgehen mit den Nachbar-kantonen abgesprochen. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr. Bei entsprechenden Beobachtungen gilt: Abstand halten und ruhig stehen bleiben. Weitere Verhaltensregeln finden sich hier: Flyer "Begegnungen mit dem Wolf".
Informationen im Internet:
• Grossraubtiere im Kanton Aargau (ag.ch)
• KORA – Raubtierökologie und Wildtiermanagement