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Impression von der Zweijahresversammlung der Kulturstiftung Pro Argovia

Pro Argovia: «Kultur trifft Gesundheit» – ein Abend, der nachklingt

(eing.) Das Stapferhaus wurde am Donnerstag, 19. März, zum Resonanzraum: Rund 66 Gäste folgten der Einladung zur Zweijahresversammlung der aargauischen Kulturstiftung Pro Argovia – und erlebten weit mehr als eine klassische Versammlung.

Den Auftakt gestaltete Stiftungsrätin, Germanistin und Historikerin Ruth Wiederkehr klar, präzis und angenehm unprätentiös. Schnell wurde deutlich: Dieser Abend gehört nicht den Formalitäten, sondern den Menschen. Besonders spürbar wurde das bei den Verabschiedungen und Neuzugängen. Fani Aeschbach (in Abwesenheit), Regula Laux und Anita Rösch wurden für ihr langjähriges Engagement gefeiert – mit persönlichen Worten, grossem Applaus und sichtbar bewegten Momenten. Regula Laux und Anita Rösch hatten den Anlass gemeinsam mit André Konrad zudem selbst mit viel Gespür organisiert – ein Abschied, der zugleich Handschrift trug.
Zugleich wurden per Akklamation zwei neue Stiftungsräte gewählt und begrüsst: Tinu Niederhauser und Bé Wegmann bringen ausgewiesene Kommunikationsexpertise in den Stiftungsrat ein und bringen neue Impulse.

Dann öffnete sich der Raum für das eigentliche Thema des Abends: Was macht Kultur mit unserer Gesundheit? Die Musiktherapeutin Diandra Russo gab darauf keine abstrakten Antworten, sondern liess das Publikum erleben. Mit Fallbeispielen und kurzen «Musikreisen» entstand ein unmittelbares Spüren: Musik wirkt – leise, direkt und oft tiefer, als Worte es vermögen. In kleineren Gruppen führten Mitarbeitende des Stapferhauses anschliessend durch die aktuelle Ausstellung und setzten weitere Denkanstösse. Der Apéro in der Lobby wurde zum offenen Gesprächsraum – lebendig, neugierig, vernetzend. Ein Abend, der zeigt: Kultur ist kein Beiwerk. Sie ist Teil unseres Wohlbefindens.

Bild: Impression von der Zweijahresversammlung der Kulturstiftung Pro Argovia
Foto: zVg