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Wichtige Verlagsmitteilung

 

Fehlende Zeitung - fehlgeleitete Zustellung

FRICKTAL. Aufgrund eines Logistikfehlers bei der Post wurde ein Sammelbehälter mit den Donnerstagsausgaben der Neuen Fricktaler Zeitung/Fricktaler Woche/fricktal.info leider fehlgeleitet. Statt in Laufenburg landeten die darin enthaltenen Zeitungen in Lenzburg. Dies führte dazu, dass viele Leserinnen und Leser im Bezirk Laufenburg am Donnerstag keine Zeitung erhielten. Die Post entschuldigt sich für diesen Fehler, die Zeitungen werden am Freitag zugestellt.

Verlagsleitung

Projekt «Drive for Life»: Erster Rettungswagen fährt in die Ukraine

Projekt «Drive for Life»: Erster Rettungswagen fährt in die Ukraine

(pd) Zwei Monate nach dem Projekt-Start von „Drive for Life“ des Vereins Volunteers for Humanity steht ein ausgerüstetes Ambulanzfahrzeug und ein Geländeauto für die Rettungskräfte in der umkämpften Region Saporischschja in der Ukraine bereit.

Die Wagen verlassen die Schweiz am 3. Mai Richtung Polen, wo sie von Mitgliedern der ukrainischen Partner-Organisation in Empfang genommen und an den Zielort gefahren werden. Im ausgemusterten Ambulanzfahrzeug wurden bisher Kranke und Verletzte im Kanton Solothurn versorgt und ins nächste Spital gefahren. Zukünftig wird der Wagen für lebensrettende Dienste in der Region Saporischschja verwendet werden. Er ist ausgerüstet mit der dafür notwendigen Ausrüstung. Ausserdem wird die Projekt-Leiterin Svitlana Altherr mit drei freiwilligen Helfern einen gebrauchten Geländewagen nach Krakau fahren, mit dem ebenfalls Verletzte geborgen und transportiert werden könnten. Auf den teilweise stark beschädigten Strassen im Kriegsgebiet, gibt es ohne Vierrad-Antrieb oft kein Durchkommen. Das Auto hat ein Ehepaar aus dem Kanton Aargau gespendet.
Für das medizinische Personal vor Ort sind die beiden Fahrzeuge nicht nur ein taugliches Mittel, um ihre Aufgabe erfüllen zu können. Diese Unterstützung aus der Schweiz, ist für sie und die Bevölkerung ein Stück gelebte Solidarität. Das medizinische Personal in der Ukraine arbeitet unter extremen Bedingungen, oft ohne die nötigen Ressourcen. Die Zerstörung der Infrastruktur durch über 1.700 russische Angriffe*, macht es schwierig, Verletzte und Kranke rechtzeitig zu versorgen. Aufgrund der Abklärungen vor Ort hat der Verein Volunteers for Humanitiy das Projekt «Drive for Life» gestartet, um genau dort zu helfen, wo der Bedarf am grössten ist.
Freiwilliger Einsatz. Das Projekt wird von Svitlana Altherr und Andreas Franke geleitet. Svitlana Altherr hat ihre Wurzeln in der Ukraine und pflegt die Kontakte mit den Partnern vor Ort. Andreas Franke ist seit 30 Jahren im Gesundheitsbereich tätig und hat seit Kriegsbeginn etliche Transporte in die Ukraine mit medizinischen Geräten und Hilfsmitteln organisiert.
Als Fahrer für das 4,5 Tonnen schwere Ambulanzfahrzeug konnte ein Freiwilliger gewonnen werden – denn nur mit einem Führerausweis der Kategorie C1 darf man sich hinter das Lenkrad dieses Wagen setzen.

Bild: Vorstandsmitglied Andreas Franke mit dem Krankenwagen.
Foto: zVg