(pd) In Würdigung des regionalen Bedürfnisses für einen Fussgängersteg Reuss und der regionalen Naturschutzprojekte haben die Gemeinden Künten und Fischbach-Göslikon und die Aargauer Umweltverbände BirdLife, Pro Natura und WWF beschlossen, sich gegenseitig in der Realisierung dieser Projekte zu unterstützen und diese als Gesamtpacket gemeinsam zu verfolgen.
Die Parteien beabsichtigen, gemeinsam die Realisierung des Fussgängerstegs und die ökologischen Aufwertungs-Massnahmen mit einer Auenrenaturierung und einer Wiedervernässung eines Moors anzupacken. Die Gemeinden und die Umweltverbände betrachten die Umsetzung des Projektes Fussgängersteg, die Realisierung der ökologischen Aufwertungen sowie das Auenprojekt Grien als ein «gemeinsames Gesamtprojekt der Parteien». Sollte in einem Projekt eine Baubewilligung verzögert werden, sichern sich die Parteien zu, die anderen Projekte deswegen nicht aufzuhalten, sondern deren Fortgang bestmöglich zu fördern. Die Parteien beabsichtigen mithin, sich gegenseitig in der Realisierung dieses gemeinsamen Gesamtprojektes zu unterstützen. Die Umweltverbände befürworten im Rahmen dieses Gesamtpaktes das Baugesuch der Gemeinden für einen Fussgängersteg Reuss. Die Gemeinden Künten und Fischbach-Göslikon unterstützen die Umsetzung der verschiedenen Aufwertungsmassnahmen und der Aue Grien auf dem sich im Eigentum von Pro Natura Aargau be-findliche Land.
Hans Peter Flückiger, Gemeindeamman Fischbach-Göslikon: «Der Bau des Fussgängerstegs wird von vielen längst erwartet. Ich werde in der Region sowohl an jeder Veranstaltung als auch bei persönlichen Begegnungen darauf angesprochen. Mir ist wichtig, dass wir ge-meinsam vorwärts kommen. Die erzielte Vereinbarung ist ein grosser Schritt vorwärts für den Reussteg und die Naherholungs- und Naturschutzprojekte in der Region.»
Daniel Schüepp, Gemeindeammann Künten: «Das ist ein grosser Erfolg, dass wir mit der erzielten Vereinbarung alle Interessen unter einen Hut bringen konnten. Ich freue mich sehr auf die Umsetzung unserer Projekte in der Region. Der Reussteg entspricht einem grossen Bedürfnis in der Region».
Matthias Betsche, Geschäftsführer Pro Natura Aargau und Grossrat: »Ich freue mich sehr darüber, dass wir diese verschiedenen Projekte mitsamt den ökologischen Aufwertungen als Gesamtpacket für die Region gemeinsam umsetzen. Das ist ein Gewinn für Mensch und Natur in der Region. Wir werden mit der Umsetzung des Reussstegs und der Aue Grien sowie den weiteren Massnahmen jetzt zügig vorwärts machen können.»