(svp) Die SVP ist ganz klar gegen die Aargauische Gewässer-Initiative, ginge dabei der produktiven Landwirtschaft doch mehr als über 1000 Hektaren zum Teil beste Fruchtfolgefläche verloren. «Das können wir uns mit Blick auf die Versorgungssicherheit nicht leisten», schreibt die Partei in ihrer Medienmitteilung.
Der vom Regierungsrat präsentierte Gegenvorschlag hat viele positive Aspekte, welchen wir als gangbaren Weg erachten. Folgende Punkte erachtet die SVP als wichtig: • Nicht nur die Landwirtschaft soll ihren Teil dazu beitragen, sondern auch der Wald und das Siedlungsgebiet; • Freiwillige Umsetzung sowie keinen Zwang via Richtplan; • Realistischer Zeithorizont mit dem Ziel 2060.
Die SVP erachtet den Gegenvorschlag als den richtigen Weg zur Förderung der Biodiversität. Man werde den ganzen Prozess aber auch eng begleiten und werde bei Unstimmigkeiten reagieren und sich gegen weitergehende Forderungen vehement wehren. Von den Umweltverbänden erwarte man, dass das grosse Entgegenkommen seitens Landwirtschaft honoriert und nicht immer noch mehr Massnahmen auf dem Buckel der Versorgungssicherheit gefordert werde.
Klar müsse sein, dass im Bereich der Biodiversität bereits genug gemacht werde und somit die unnötige Biodiversitätsinitiative vom 22.September klar abzulehnen sei.