(sust) Mit der Zeitumstellung am 27. Oktober 2024 von 3 auf 2 Uhr steigt das Risiko von Wildunfällen auf den Strassen.
Rehe, Wildschweine und andere Wildtiere sind nicht darauf vorbereitet, dass sich unsere Rushhour plötzlich um eine Stunde nach vorne verschiebt. Dies führt jedes Jahr zu einem Anstieg von Wildunfällen.
In den Stosszeiten ist daher besondere Vorsicht geboten, da der Berufsverkehr wieder in die Dämmerung fällt. Hinzu kommen die im Herbst häufig schlechten Sichtverhältnisse durch Nebel und Regen. Wildtiere müssen sich – wie auch wir Menschen – erst an die veränderten Zeiten gewöhnen.
«Seien Sie in der Nähe von Wäldern und Feldern besonders achtsam und reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit», rät die Tierschützerin Susy Utzinger. «Erscheinen Tiere am Strassenrand: Bremsen Sie stark ab und schalten Sie das Fernlicht aus. Denken Sie daran: Wenn ein Tier die Strasse überquert, folgen oft noch weitere.»