(pd) Am 9. Juni wird in Füllinsdorf in einer Urnenwahl das Gemeindepräsidium für die Legislaturperiode 2024 - 2028 neu besetzt. Dabei kommt es durch die Nomination von Christoph Keigel durch die neue Ortspartei «Pro Füllinsdorf» einmal mehr zu einer echten Wahl. In dieser Wahl fordert Christoph Keigel damit die bisherige Gemeindepräsidentin Catherine Müller (FDP), die sich auch wieder zur Wahl stellt, heraus.
Christoph Keigel, der seit 2022 im Gemeinderat von Füllinsdorf sitzt und bisher für das Ressort Bildung verantwortlich war, geht mit dem Slogan «Weil mir die Zukunft von Füllinsdorf am Herzen liegt!» ins Rennen. Sein zentrales Anliegen ist, dass Transparenz und Mitbestimmung als zentrale Werte in Zukunft das politische Handeln in Füllinsdorf prägen.
Christoph Keigel will sich dafür einsetzen, dass der Gemeinderat sich wieder auf seine Rolle als Exekutive besinnt, dessen vornehmste Aufgabe es ist, den Willen des Volkes bestmöglich umzusetzen. Das politische Leben in Füllinsdorf war in der zu Ende gehenden Legislaturperiode mehrfach davon geprägt, dass grosse Vorlagen (wie zum Beispiel die Schulstandortfrage oder die Kreditvorlage für einen Schulhausneubau) entgegen dem Willen des Gemeinderats durch den Souverän deutlich in eine andere Richtung gelenkt wurden.
«Füllinsdorf steht in verschiedenen Bereichen vor grossen Herausforderungen. Es geht dabei unter anderem um raumpolitische Grundsatzentscheide und Arealentwicklungen, die Vorsorge für das Alter und die viel zu lange vernachlässigte Schaffung angemessener Tagesstrukturen für Familien. Ich will dafür sorgen, dass dort, wo es um viel geht, das ganze Volk umfassend informiert ist und es die grundlegenden Entscheide mitprägen kann», sagt Christoph Keigel zu seinen wesentlichen politischen Grundsatzgedanken.
Christoph Keigel, langjähriges FDP-Vorstandsmitglied und ehemaliger FDP-Landratskandidat, jetzt Gründungsmitglied und Vize-Präsident der Ortspartei Pro Füllinsdorf, ist Inhaber und Verwaltungsratspräsident der Garage Keigel. Er hat in St. Gallen Ökonomie studiert, ist 66 Jahre alt, verheiratet und hat einen Sohn. Er ist Füllinsdörfer Bürger und lebt nach längeren Jahren Auslandsaufenthalt, während derer er unter anderem für die Swatch-Gruppe und Bally in Deutschland, Österreich und den USA in führenden Managementrollen tätig war, seit 2002 in Füllinsdorf.