(eing.) Am Sonntag, 29. März, ist Zeitumstellung, und die Uhr wird um eine Stunde vorgestellt. Was viele Menschen mit einer Stunde weniger Schlaf in Verbindung bringen, bedeutet für Wildtiere ein unbewusster Einschnitt in ihre Routine. Die Stosszeiten auf der Strasse verschieben sich, wodurch die Gefahr für Wildunfälle steigt. Insbesondere in den ersten Tagen und Wochen ist daher besondere Vorsicht geboten.
Mit der Zeitumstellung am 29. März von 2 Uhr auf 3 Uhr erhöht sich die Gefahr von Wildunfällen auf der Strasse. Rehe, Wildschweine und andere Wildtiere sind nicht darauf vorbereitet, dass sich unsere Rushhour plötzlich um eine Stunde verschiebt. Dies führt jedes Jahr zu einem Anstieg der Unfälle mit Wildtieren. Dies schreibt die Stiftung SUST in einer Medienmitteilung.
Besonders am Morgen ist erhöhte Vorsicht geboten, wenn die Stosszeiten des Berufsverkehrs wieder plötzlich auf die Dämmerung fallen. Das leckere, frische Grün und die Streusalzreste locken Wildtiere jetzt an die Strassenränder. Auch bringt die Jahreszeit mit Nebel und Regenwetter zusätzlich erschwerende Sichtverhältnisse mit sich.
«Seien Sie deshalb in der Nähe von Wäldern und Feldern äusserst achtsam und drosseln Sie die Geschwindigkeit», rät Tierschützerin Susy Utzinger. «Tauchen Tiere am Strassenrand auf: Stark abbremsen und das Fernlicht ausschalten. Und denken Sie daran: Wenn ein Tier die Strasse überquert, folgen meist noch weitere.»
– Vorsicht Wild: In der Nähe von Wäldern und Feldern äusserst achtsam fahren und die Geschwindigkeit anpassen.
– Angepasste Fahrweise in der Nähe von Wäldern und Feldern.
– Ein angepasster Fahrstil sowie das Ausschalten des Fernlichts können helfen.
Über die SUST
Die von Susy Utzinger, Tierschützerin und Fachjournalistin für Tierfragen, im Jahre 2000 gegründete Schweizer Stiftung baut ihre Arbeit auf vier Pfeilern auf: Der Tierheimunterstützung, der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften, Kastrationsaktionen und der Aufklärung der Bevölkerung. Diese vier Elemente bilden die wichtige Grundlage für nachhaltige Tierschutzprojekte und bauen auf dem Fundament «Soforthilfe» auf, zu dessen Bereich unter anderem auch die SUST Orphan Animal Hospitals gehören.