2. Liga: Amicitia Riehen – Wallbach-Zeiningen 1:2
(jf) Vor vier Wochen konnte man als FC Wallbach-Zeiningen nur mit flauem Gefühl auf die Tabelle der regionalen 2. Liga blicken. Die 1. Mannschaft lag damals mit zwei Punkten auf dem letzten Tabellenrang und konnte damit überhaupt nicht an die erfolgreiche letzte Saison anknüpfen.
Jeder im Team wusste, dass man in den vergangenen Spielen praktisch nie komplett unterlegen war und durch konstantes, leidenschaftliches Arbeiten sicherlich auch bald mehr Zählbares herausschauen würde.
Gesagt, getan und so resultierten aus den letzten fünf Pflichtspielen fünf Siege und der letzte Platz der Tabelle konnte abgegeben werden.
Den ganzen Lauf krönte man letzten Samstag mit einer solidarischen Leistung auswärts gegen den FC Amicitia Riehen. Bereits nach 18 Minuten sprintete Isler hinter die Abwehr der Hausherren und fand Sinan Durmaz vor dem Tor, welcher gekonnt zur Führung einnetzte. Acht Minuten später war es Benjamin Guarda, der wiederum Durmaz am Sechzehner anspielte. Dieser liess zwei Verteidiger ins Leere laufen und verwertete zur 0:2-Führung, mit welcher man auch in die Pause ging. Das Heimteam kam sehr bissig aus der Kabine und es folgte eine Druckphase der Riehener, welche schlussendlich im 1:2 in der 56. Minute mündete. Die Fricktaler liessen sich aber nicht gross beirren und zeigten in der Defensive eine souveräne Leistung, während man auch immer wieder versuchte, Nadelstiche vor dem gegnerischen Tor zu setzen. Diese Kombination reichte über 90 Minuten aus und man konnte die nächsten drei Punkte verbuchen, wodurch man nun mit 14 Zählern auf Rang 10 steht und die Vorrunde auch dank dem Überwintern im Basler Cup erfolgreich abschliessen konnte.
Man blickt zurück auf einen harzigen Start, aus welchem man sich als Mannschaft gemeinsam herausgekämpft hat und nun mit gutem Selbstvertrauen in die Winterpause geht. Nicht zuletzt muss man sich da auch bei den treuen Zuschauern bedanken, welche wöchentlich für tatkräftige Unterstützung sorgten – sei dies auf dem heimischen Buhnacker oder auch zahlreich auf den anderen Plätzen in der Region.