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iegerbild des 19. Röbi-Wüest-Cups für Pistolenschützen: (von links) Elias Zois (3.), Daniel Dennler (2.), Sieger Thomas Vock, Patrik Hunn (4.) und Organisator Robert Wüest. Foto: wr
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Pistolenschiessen: Neuer Sieger beim 19. Röbi-Wüest-Cup in Suhr

(wr) Der für Wohlen schiessende Lenzburger Thomas Vock hat die 19. Austragung des Röbi-Wüest-Cups für Pistolenschützen gewonnen. Auf der Suhrer Regionalschiessanlage Obertel zeigte er ab der Vorrunde die nötige Nervenstärke. Im Final bezwang er den Schinznacher Daniel Dennler mit 149:148 Punkten.

«Ich bin doch schon einige Jahre Pistolenschütze. Da kann ich mit Finaldruck umgehen», schilderte Finalsieger Vock die persönliche Ausgangslage. Allerdings gestand er ein, dass sein Tagesziel der Sieg gewesen sei. «Anders geht das nicht», betonte der 36-jährige Routinier, der seit zwei Jahren Finanzchef des Aargauer Schiesssportverbandes ist.
Mit 149 Punkten aus 15 Schüssen qualifizierte er sich souverän für die K.-o.-Durchgänge. Im Achtelfinal beanspruchte er mit nur 144 Punkten das nötige Glück, dass sein zugeloster Gegner Stefan Gangl nur 142 Zähler erzielte. Dann steigerte sich das Mitglied der Pistolensektion Wohlen. Im Viertelfinal warf Vock den Fahrwanger Beat Elmer aus dem Wettbewerb. Dann kams zum Wohler Vereinsduell gegen den mindestens so stark einzustufenden Patrik Hunn. Seine kecke Ansage, dass er jetzt wohl das Maximum schiessen müsse, setzte Thomas Vock in die Tat um und gewann mit zwei Zählern Vorsprung.

Nicht auf Gegner geachtet
Damit rückte das AGSV-Vorstandsmitglied im Final gegen den konstant 148 oder 149 schiessenden Daniel Dennler in die Favoritenrolle. Prompt zitterte Vocks Arm in der ersten Fünferpasse. «Den Neuner habe ich gespürt», kommentierte er den Auftakt mit 49 gegenüber 50 Punkten von Dennler mit der grosskalibrigen Ordonnanzpistole. «Aber ich habe heute bewusst nie auf das Resultat des Gegners geschaut», verriet Vock sein Siegesrezept.
Siehe da: Mit 100 Zählern aus den weiteren 10 Schüssen übertrumpfte der Lenzburger seinen Kontrahenten, der zwei Neuner erzielte, doch noch um einen Ring. So gelang Thomas Vock nach dem letztjährigen 4. Platz nun der erstmalige Vorstoss an die Spitze. Dennler zeigte sich dennoch zufrieden: «Das war an diesem Cup meine erste Finalteilnahme. Den Sieg hatte ich nicht ins Auge gefasst, ich freue mich einfach, an diesem coolen Anlass dabei zu sein.»

Favoriten geschlagen
Der elffache Cup-Sieger Dieter Grossen legte mit 150 Punkten in der Vorrunde meisterlich vor. Doch im Achtelfinal erlebte der Full-Reuenthaler Routinier trotz guter Lichtverhältnisse mit nur 145 Zählern ein böses Erwachen. Auch Vorjahressieger Renato Kissling war das Glück nicht hold. Nur über die Hoffnungsrunde stiess der Zürcher in den Achtelfinal vor. Dort unterlag er Patrik Hunn knapp. Bei je 148 Punkten musste ein Shootoff über das Weiterkommen entscheiden. Dieses gewann Hunn 49:47.
Den kleinen Final gewann der Zürcher Elias Zois gegen Patrik Hunn dank besserem Beginn mit 149:147 Zählern. Organisator Röbi Wüest freute sich angesichts des Rekordes von 35 Teilnehmenden über den ungebrochenen Zuspruch für seinen speziellen Wettkampf.

Rangliste siehe www.agsv.ch

Bild: Siegerbild des 19. Röbi-Wüest-Cups für Pistolenschützen: (von links) Elias Zois (3.), Daniel Dennler (2.), Sieger Thomas Vock, Patrik Hunn (4.) und Organisator Robert Wüest. Foto: wr