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Eine WM-Medaille für das Schweizer Spitzenduo mit der Hottwilerin Ilaria Olgiati

(spc) Cynthia Mathez und Ilaria Olgiati haben an der WM in Bahrain eine Medaille auf sicher. Das Schweizer Spitzenduo erreichte durch einen Zweisatzsieg gegen das indische Top-Paar die Halbfinals und gewinnt damit im Minimum Bronze.

Die Europameisterinnen hatten die Partie gegen Alphia James/Pallavi Kaluvehalli jederzeit unter Kontrolle und siegten sicher 21:11, 21:13. Sie zeigten damit auch im dritten Match der Turnierwoche ihre Stärke auf und sind nun einmal mehr die einzigen Europäerinnen in den Medaillenrängen, nebst zwei Paaren aus China und einem Duo aus Thailand.

Im Halbfinal treffen die Vierten der Paralympics am Donnerstag auf Liu Yu Tong/Yin Meng Lu, die Paralympics-Goldmedaillengewinnerinnen aus China. Der Erwartungsdruck liegt dabei klar auf den Asiatinnen. «Wir können völlig unbelastet antreten», sagt Ilaria Olgiati ausHottwil. Das sieht auch Cynthia Mathez aus dem solothurnischen Boningen so: «Der Druck auf uns war gross, wir wollten die Medaille unbedingt. Jetzt haben wir sie und freuen uns auf das, was noch kommt.»

Im Einzel verlor Ilaria Olgiati trotz starker Leistung gegen Xu Tingting 17:21, 11:21. Die Fricktalerin hielt die Partie gegen die starke Chinesin lange offen und war sehr nahe an einem Satzgewinn. Damit stellte sie erneut ihre grossen Fortschritte der letzten Jahre unter Beweis, die vor allem seit Paris 2024 auch im Reich der Mitte konstatiert werden. Sowohl sie selber als auch Nationaltrainer Marc Lutz waren mit der Leistung sehr zufrieden. Olgiati war eine von nur zwei nicht-Asiatinnen in den Medaillenspielen.

Luca Olgiati aus Hottwil und der Italiener Yuri Ferrigno unterlagen in ihrem Viertelfinal gegen Thomas Jakobs/David Toupé 11:21, 11:21. Die schweizerisch-helvetische Kombination hatte die Franzosen letztes Jahr an der EM noch bezwungen, diesmal waren die Gegner aber über den gesamten Spielverlauf konstanter.

Bild: Cynthia Mathez/Ilaria Olgiati spielen in den Halbfinals. Foto: Alexandra Wey.