(ch) Noch bei sommerlichen Temperaturen eröffneten Rico Schlienger, Michelle Wirz und Carina Herzog mit dem Turnwettkampf das Turnfestwochenende. In drei selbst gewählten Disziplinen erzielten sie hervorragende Resultate und sogar drei Mal die Bestnote 10,00.
So durfte sich Carina Herzog bei den Frauen die Bronzemedaille umhängen lassen und Michelle Wirz erreichte den sehr guten 5. Rang (von 45). Rico Schlienger rundete mit dem 4. Rang (von 94) bei den Männern die super Teamleistung ab.
Das Faustball-Team ging ebenfalls am Donnerstag an den Start. Sie konnten ihren starken Gegner leider keinen Sieg abringen, aber hatten dennoch einen geselligen, sportlichen Abend.
Am Samstag reisten rund 54 Turner*innen von Schupfart mit dem ÖV nach Laufenburg. Kaum aus dem Zug kam die Nachricht, dass das Festgelände evakuiert worden sei, und so harrten die Turner so lange unter dem Bahnhofunterstand aus, bis das kleine Unwetter vorbei war.
Auf dem Festgelände angekommen, erwarteten sie auf dem Zeltplatz eine Schlammschlacht. Dank den neu erworbenen Zelten, Paletten und Stroh zauberte der Turnverein innert Kürze eine gemütliche Unterkunft und man startete mit zwei Stunden Verspätung in den Wettkampf.
Die Pendelstafette trat als erste Disziplin an und erreichte mit 14 Läufer*innen die gute Punktzahl von 8,46. Zeitgleich wurden Schleuderbälle in die Weite geworfen, was mit einer 8,62 belohnt wurde. In der trockenen Turnhalle zeigte das Gerätekombinations-Team vor vollen Rängen seine Aufführung, welche mit viel Applaus und einer Note von 9,05 honoriert wurde. Ganz andere Verhältnisse fand das Fachtest-Team vor. Es machte das Beste daraus und ackerte sich auf der sehr schlammigen Anlage zu einer Note von 8,25.
Beim 3. Wettkampfteil landeten die Wurfkörper im Matsch – leider manchmal etwas weniger weit als erwartet, was zu einer Note von 8,32 führte. Zum Abschluss zeigte das Team Aerobic seine dynamische Vorführung und erhielt die vereinsinterne Bestnote von 9,07. Zusammengerechnet ergab dies eine Note von 26,02, was den 9. Rang in der 1. Stärkeklasse bedeutete.
Gestärkt durch ein spätes Abendessen traten alle nun den vierten Wettkampfteil an. Auf den Festbänken oder in der Bar feierten die Schupfarter bis in die Morgenstunden. Viele entschieden sich gar für eine komplett schlaflose Nacht und eröffneten in der Früh die Kaffeestube.
Bevor man die Heimreise antrat, jubelte die Turnerschar am Sonntag fleissig der Jugend zu, welche in der 3. Stärkeklasse den 13. Rang erreichte. Jetzt stehen entspannte Sommertrainings an, bevor mit dem «Turnerobe» im Winter das nächste Highlight ansteht.