(tm) ein 3. Platz resultierte für Noëlle Rüetschi am GP Oberbaselbiet. Irina Lützelschwab zeigte ein starkes Rennen an der Marathon-Bike-WW in Schottland.
Nach ihrem Trainingslager im Engadin zeigte sich die Gipf-Oberfrickerin Noëlle Rüetschi gut gerüstet für die WM in Schottland. Der GP Oberbaselbiet zählt zu den bedeutendsten Frauenrennen in der Schweiz. In diesem Jahr waren zehn verschiedene Nationen am Start.
Das steigungsreiche Rennen ist vor allem auf gute Bergfahrerinnen zugeschnitten und zu denen zählt Rüetschi, die letztes Jahr bereits bei den Junioren erfolgreich war.
In diesem Jahr erstmals bei der Elite am Start zeigte die hoffnungsvolle Nachwuchsfahrerin ein hervorragendes Rennen. Hinter der Argentinierin Anabel Yabura Plaza und der Dänin Solbjork Meike Anderson, die beide der Mannschaft Grand-Est Komugi angehören, belegte Rüetschi den 3. Platz und war beste Schweizerin, mit nur 59 Sekunden Rückstand auf die Siegerin.
Für die Weltmeisterschaft, die am kommenden Samstag in Schottland auf einem Stadtrundkurs in Glasgow stattfindet, scheint die Fahrerin des VC Kaisten auf Kurs zu sein.
Am GP Oberbaselbiet fand auch ein Rennen der Kategorien U17/19 statt. Die erst 15-jährige Laura Emmenegger wurde sehr gute Siebte.
Irina Lützelschwab an der Marathon-Bike-WW in Schottland
In diesem Jahr werden in Schottland alle Titelkämpfe im Radsport ausgetragen. Über 100 Endscheidungen in allen möglich Disziplinen stehen auf dem Programm. Am letzten Sonntag fanden in Glentress Forest, etwas ausserhalb von Glasgow, die Marathon-Bike-Weltmeisterschaften statt. Die sehr anspruchsvolle Strecke über beinahe 100 km und 3000 Höhenmetern, auf der zweiten Streckenhälfte kam zusätzlich noch heftiger Regen dazu, forderte von den Fahrerinnen alles ab. Irina Lützelschwab, zeigte ein beherztes Rennen. Der 14. Platz, mit Abstand beste Schweizerin, darf sich sehen lassen. Am kommenden Sonntag findet in Grindelwald die Schweizer Meisterschaft statt und da darf sich die Wallbacherin, die dem VC Kaisten angehört, einiges ausrechnen. Im letzten Jahr gewann sie den Eiger Marathon in Grindelwald. Sicher ein gutes Omen.