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Der TV Zeiningen. Foto: zVg

Schlammschlacht am Regionalturnfest – Turnverein Zeiningen

(mg) Der TV Zeiningen ging am Turnfest in Laufenburg an den Start. Trotz prekärer Wetterverhältnisse lieferten die Turnerinnen und Turner einen starken Wettkampf ab.

Gross war die Vorfreude auf das Regionalturnfest 2024 Sulz-Laufen­burg. Weniger gross war allerdings die Freude am Wetter, das am Samstag wohl in der ganzen Nordwestschweiz herrschte. Schon bevor die Turnerinnen und Turner des TV Zeiningen überhaupt auf dem Festgelände in Laufenburg angekommen waren, war klar, dass sich die Zeitpläne verschoben haben. Weil um die Mittagszeit so viel Regen über Laufenburg niederging, wurde der Wettkampf für zwei Stunden unterbrochen.
Dass es nun erst um etwa 17 Uhr für die Zeiningerinnen und Zeininger losging, spielte aber keine Rolle. Denn sie waren nun eh einen Moment beschäftigt, den Wagen fürs Nachtlager sowie das neue Scherenzelt für eine Nacht im Schlamm herzurichten. Dabei zeigte sich, dass die Investition in ein Zelt wohl gerade zum richtigen Zeitpunkt getätigt worden war.
Nachdem im neuen Zelt eine grosse Blache ausgebreitet, das Stroh ausgestreut und die Seitenwände montiert waren, sahen viele TVZ-ler der bevorstehenden Nacht gar nicht mehr so kritisch entgegen – regnete es zu diesem Zeitpunkt ja immer noch.
Doch dann galt es ernst: Im ersten Wettkampfteil starteten die Turnenden in der Pendelstafette und im Kugelstossen. Die 80-Meter-Strecke der Pendelstafette war in einem besseren Zustand als nach dem vielen Regen gedacht, die Turnenden nutzten das gleich aus und liefen eine starke 8.32. Das kleine Kugelstoss-Team schaffte eine 7.92.
Nach einer kurzen Verschnaufpause standen die Disziplinen Schleuderball und Weitsprung auf dem Programm. Mit einer 8.28 im Schleuderball und einer 8.59 im Weitsprung, bei dem mitunter der Nachwuchs gross auftrumpfen konnte, zeigte sich, dass sich das viele Training des Frühjahrs gelohnt hat.
Zwar regnete es mittlerweile nicht mehr, doch im dritten Wettkampfteil mussten die Turnerinnen und Turner am eigenen Leib erfahren, was der viele Regen mit gewissen Wettkampfanlagen gemacht hatte. So waren die Feldmarkierungen des Fachtests Allround kaum mehr zu erkennen, die Anlage war ein einziger Matsch. Entsprechend schafften es die Turnenden nicht, das geübte Tempo ins Spiel zu bringen. Auch sonst schienen sie vom desolaten Untergrund stark abgelenkt zu sein, sodass vor allem in der ersten Aufgabe viel schief lief. Schlussendlich schaute eine 7.45 heraus. Immerhin schafften es die Spieler vom Fachtest Unihockey auf eine 8.04.
Schlammschlacht hin oder her – die Zeiningerinnen und Zeininger beendeten den Wettkampf mit der Note 24.44 und dem 23. Platz von 46 Vereinen in der 3. Stärkeklasse. Nach dem starken Wettkampf zog es die Turnerschar traditionell ins Festzelt.
Ein grosses Dankeschön geht an die Turnerfamilie Sulz, die das Beste aus der Situation gemacht und ein tolles Fest organisiert hat.

Bild: Der TV Zeiningen. Foto: zVg