(cg) Gegen 50 Spielerinnen und Spieler des Tennis-Club Laufenburg (TCL) und des Tennis-Club Kraftwerk Laufenburg (TC KWL) massen sich während zehn Tagen an den gemeinsamen Laufenburger Tennis-Stadtmeisterschaften auf der Anlage des TC KWL am Rhein. Bei besten Bedingungen fielen an den Finals vom vergangenen Wochenende die letzten Entscheidungen – die Preise für die Stadtmeisterinnen und Stadtmeister überreichte der Laufenburger Vizeammann Martin Steinacher persönlich.
Die Laufenburger Tennis-Stadtmeisterschaften sind ein gemeinsamer Anlass der beiden Stadtclubs und werden abwechselnd organisiert. In diesem Jahr war der TC KWL an der Reihe; gespielt wurde entsprechend auf dessen Anlage mit Halle und drei Aussenplätzen direkt am Rhein. Rund 50 Spielerinnen und Spieler – mit und ohne Lizenz – kämpften in Damen- und Herreneinzel, Herrendoppel und Mixed um die Titel.
Im Herreneinzel der Champions krönte sich Christoph Rehmann zum neuen Stadtmeister. Der an Nummer 3 gesetzte Rehmann bewies im Final gegen Topfavorit Tobias Paul Nervenstärke: Nach einem 2:6 im ersten Satz drehte er die Partie noch, glich mit 6:3 aus und behielt im Champions-Tiebreak mit 10:7 die Oberhand.
Für den emotionalen Höhepunkt sorgte die Challenge Group: Im Final trafen der erst 16-jährige Tim Scheuble und der 71-jährige Frank Schwabe aufeinander – ein Altersunterschied von 55 Jahren. Das Generationenduell entschied die Jugend klar für sich, Scheuble gewann souverän mit 6:0 und 6:1.
Im Herrendoppel bestätigten die topgesetzten Tobias Paul und Urs Baltischwiler ihre Favoritenrolle. Im Final bezwangen sie Sven Goronzi und Benjamin Krüger nach verlorenem Startsatz noch mit 6:7, 6:1 und 10:7. Im Damendoppel sorgte zunächst das Duo Franziska Altmann/Pia Spuhler für Aufsehen, indem es die topgesetzten Michelle Mettler und Regula Kläusler ausschaltete. Im Final aber setzten sich die an Nummer 2 gesetzten Michaela Loosli und Andrea Gerber mit 6:1 und 6:2 gegen Akltmann/Spuhler deutlich durch. Das Mixed ging an die topgesetzten Sven Goronzi und Michelle Mettler, die den Final gegen Stefanie Kym und Heiko Kym mit 6:1 und 6:0 klar für sich entschieden.
An der Siegerehrung am Finalsonntag liess es sich Vizeammann Martin Steinacher nicht nehmen, die frischgebackenen Stadtmeisterinnen und Stadtmeister persönlich auszuzeichnen. Gerade bei den Stadtmeisterschaften, so Steinacher, sei der olympische Gedanke des Mitmachens letztlich wichtiger als der Sieg. Zugleich wand er der Spielkommission und dem Eventteam des TC KWL, das während der zehn Turniertage täglich für erfrischende Drinks und feine Gerichte sorgte, ein Kränzchen für die vorbildliche Organisation. Spielkommissions-Vertreterin Franziska Altmann dankte ihrerseits allen Spielerinnen und Spielern für die fairen Wettkämpfe. Ein besonderer Dank ging an das Platzwart-Team mit Dijamant Musa, Ivan Kulak und Aktas Tankut sowie an Reinigungskraft Leokadia Fasler für den tadellosen Einsatz.