Von Daniel Koch, Magden
Nach über fünf Jahren seit dem Rückweisungsantrag der Einzonung Bünn im Sommer 2016 präsentiert uns nun der Gemeinderat Magden an der kommenden Gemeindeversammlung am 3. Dezember sein neues Projekt. Es wurde zwar für viel Geld überarbeitet, dem Wunsch der Mehrheit der Bevölkerung nach einer Zuweisung in die Landwirtschafts- und Grünzone wurde jedoch überhaupt nicht Rechnung getragen. Da wird mit günstigem Wohnraum geworben. Wie viel günstiger sollen denn die Wohnungen sein und auf wessen Kosten? Viele Fragen und keine Antworten. Ich weiss nur, dass wenn das Land mal eingezont und verkauft ist, die Gemeinde kaum mehr Einfluss auf die Preisgestaltung hat. Sollten wir nicht langsam aber sicher Sorge tragen zu unserem Boden? Wollen wir tatsächlich alles Grüne zubetonieren? Haben wir wirklich einen so grossen Wachstumsdruck und wenn ja, weshalb eigentlich? Auf alle Fälle erhielt ich bis heute noch keine befriedigende Antwort darauf. Den Preis, den wir dafür bezahlen müssten, wäre sicher sehr hoch. Während Jahren viel Baulärm und Schmutz, Mehrverkehr auf den Strassen, ein noch mehr überfüllter Bus, eventuell die Gefährdung der Magdalenaquelle und das Verschwinden einer schönen Grünfläche in Magden. Kennt jemand das neue Verkehrskonzept im Zusammenhang mit dieser Überbauung? Ich auf jeden Fall nicht. Noch ist es nicht zu spät, die richtige Antwort zu geben und das Projekt Bünn abzulehnen. Daher sind alle Einwohner aufgerufen, am 3. Dezember an der Gemeindeversammlung teilzunehmen.