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Markus Zumbach – Wahl ins Gemeindepräsidium Kaiseraugst (Leserbrief)

Von Gaby Kägi, Rentnerin und parteilos, Kaiseraugst

In einem Arbeitsverhältnis zu stehen und sich auch in einem Milizamt als Gemeindepräsident zu engagieren, ist eine Leistung. Aus dieser Tatsache herauszulesen, das Amt sei nicht machbar, wenn jemand noch in einem Arbeitsverhältnis steht, wäre der Niedergang unseres Milizsystems.
Es scheint mehr als bedenklich, wenn das Kriterium, nur Rentner/Rentnerin oder auch nichterwerbstätige Personen haben die nötige Zeit, ein solches Amt ausführen zu können, ausschlaggebend sein soll. Das sagt nichts aus über die Effizienz und Leistungsfähigkeit. Und es zeigt auch nicht auf, ob die richtigen Prioritäten gesetzt sind und schon gar nicht, ob die Geschäfte richtig bearbeitet und beherrscht werden. Eine Woche hat total 168 Stunden, ein normales Arbeitsverhältnis beträgt 42 Wochenstunden. Um in den restlichen 126 Stunden noch 21 Stunden für ein politisches Milizamt unterzubringen, stellt wohl kein grosses Problem dar. Da leisten Hausfrauen/Hausmänner, welche in einem Vollzeitpensum arbeiten, darüber hinaus zusätzlich mehr Stunden. Wie man immer so schön sagt, es ist alles eine Frage der Organisation und der Flexibilität. Gemessen werden sollte die geleistete Arbeit und nicht die dafür aufgebrachten Stunden. Es mutet etwas seltsam an, wenn aus der politischen Ecke, die fast jede Weiterentwicklung in gesellschaftlichen und sozialen Dingen behindert, nun genau aus dem «Rentnertum» für das Gemeindepräsidium von Kaiseraugst ein Plus herausschlagen will.
Mit dem Leistungsnachweis von Markus Zumbach sind für mich alle Voraussetzungen erfüllt, dieses Amt ausüben zu können. Dabei soll es um die vorhandenen Fähigkeiten und Leistungsnachweise gehen! Darum wähle ich als Gemeindepräsident Markus Zumbach aus Überzeugung!