Von Paul Wachter, Kaiseraugst
Die Schweizer Landwirtschaftbetriebe bewirtschaften und pflegen rund eine Million Hektaren Land. Jede fünfte Hektare dient in Form von extensiven Wiesen oder Weiden, Hecken oder Hochstammobstgärten dienen der Förderung der Biodiversität bei. Eine weitere Ausdehnung dieser Flächen auf Kosten der Landwirtschaft reduziert unsere Lebensmittelproduktion.
Konkret reden wir – wenn es nach dem Willen der Initianten geht – von einem Verlust von 145 000 Hektaren. Die offene Ackerfläche – also die Fläche für Kartoffeln, Getreide, Zuckerrüben oder Raps – würde um rund 40 000 Hektaren reduziert. Die Kartoffelproduktion würde um 60 000 bis 70 000 Tonnen sinken.
Die Initiative hätte zur Folge, dass wir in Zukunft noch mehr Lebensmittel aus aller Welt importieren müssten. Die Produktion von Lebensmitteln ins Ausland zu verlagern, ist inkonsequent. Das kann nicht in unserem Sinne sein. Deshalb Nein zur Biodiversitätsinitiative am 22.September