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Si mached jo glich was si wend… (Leserbrief)

Von Peter Schraner, Gipf-Oberfrick

Viele Stimmberechtigte gehen genau wegen dieses Einwandes nicht mehr an die Urne.
In Gipf-Oberfrick ist es das Budget 2024, worin das Konto 3141.13 Ausserordentlicher Unterhalt neu eröffnet wurde: «Es sind Massnahmen für vier Tempo 30-Zonen eingestellt».
Wenn erstmals ein Posten im Budget erscheint, geht es in der Regel in den folgenden Jahren lediglich noch um die Betragshöhe und in welchen Quartieren das Geld als nächstes ausgegeben werden soll. Also nicht mehr flächendeckend, sondern Stück für Stück. In der Politik wird das «Salamitaktik» genannt. Viele Stimmbürger/Innen (nicht nur aus SVP-Kreisen) sind mit diesem Vorgehen nicht einverstanden und haben darum das Referendum gegen das Budget unterschrieben.
Meiner Meinung nach können 37 500 Franken in diesem Jahr und den folgenden Jahren eingespart werden. Im letzten Verkehrsgutachten wurde über sämtliche Messpunkte in unserem Dorf eine durchschnittliche Geschwindigkeit inkl. auswertige Verkehrsteilnehmer von 33,9 Km/h ermittelt. Somit zahlen wir mit unseren Steuergeldern einen wesentlichen Betrag um das Tempo um 3,9 Km/h auf die geforderten 30 Km/h zu reduzieren. In unserer Nachbargemeinde haben wir einige Beispiele wie es eben nicht funktioniert. Mit der Strasse zum FIBL, der Strasse zum Bahnhof und aktuell im Gebiet Rampart/ Schwimmbad sind oder werden fragwürdige 30er-Zonen eingerichtet. In Gipf-Oberfrick ist das nicht nötig. Hier wird bereits heute und ohne Tempo-Diktat rücksichtsvoll und freiwillig angepasst gefahren.
Darum am 3. März: Nein zu Tempo 30-Zonen, Nein zu respektlosem Umgang mit Volksentscheiden und somit Nein zum Budget 2024.