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SP Kaiseraugst fordert sichere Aufenthaltsorte für Jugendliche (Leserbrief)

Von Jean-Pierre Oppliger, parteilos, Kaiseraugst

In Kaiseraugst fühlen sich viele Personen unwohl, wenn sie nachts an einer Gruppe Jugendlicher vorbei gehen! Weil es im wunderschönen und lebenswerten Kaiseraugst, kaum geeignete Aufenthaltsorte für unsere Jugendlichen gibt? Dann ist das ist ein guter Grund um Streetworker oder Kontrollorgane einzusetzen, damit fühlen sich unsere Jungen sofort kontrolliert und in ihrem Bewegungsradius eingeschränkt. Würden Eltern ihrer Erziehungspflicht nachkommen, so wäre ein Konflikt entschärft, bevor er entsteht, denn Respekt, Anstand und Wertschätzung sind Werte, welche dich ein Leben lang begleiten.
Das Angebot von Aufenthaltsorten für Jugendliche ist praktisch inexistent? Rund 5550 Einwohner zählt Kaiseraugst Anfang 2024, ca. 62 Vereine und Institutionen, aufgeteilt in die Kategorien Sport, Politik, Natur, Soziales, Kultur und Diverses, bietet Kaiseraugst für eine sinnvolle Freizeitgestaltung!
Die SP fordert in einem ersten Antrag an den Gemeinderat die Einsetzung einer engagierten Arbeitsgruppe. um mehr Aufenthaltsmöglichkeiten für Jugendliche zu entwickeln. Eine Aufenthaltsmöglichkeit mit einer vollamtlichen Facharbeitsgruppe in Form eines Sozialpädagogen, einer Sozialarbeiterin und drei Aushilfen besteht ja schon, aber leider ist das Jugendhaus nur 11 Stunden pro Woche geöffnet! Das könnte auch eine Erklärung für ihren zweiten Vorschlag als unkonventionelle Sofortmassnahme, in Form einer Jugendreise zum Europapark, sein?
Künftig wird sich die SP aktiv und direkt an den Gemeinderat wenden. Dann hoffe ich sehr, dass sie für diese Vorhaben künftig etwas mehr recherchiert und ihre Anträge fundiert einbringen wird, weil sich sonst das Interesse an ihrer Partei kaum ändern wird.
Ich möchte an dieser Stelle noch festhalten, dass ich niemandem zu nahetreten will, aber durch diese zwei Forderungen entstehen keine Lösungen! Vielmehr sollten sie die Möglichkeiten der bestehenden Ressourcen proaktiv nützen, um sich so beim Gemeinderat konstruktiv einzubringen!