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Stein: Es geht um viel Geld (Leserbrief)

Von Franz Meier, Stein

11,2 Mio. Franken und 1,450 Mio. Franken und 300’000 Franken und 100 400 Franken und 1,069 Mio. Franken – es wird an der Steiner Gemeindeversammlung vom 12. Juni um viel Geld gehen.
Die Überdachung des Vorplatzes beim Saalbau ist eine verlockende Idee. Sie würde in Zukunft vieles ermöglichen. Von der 1.-August-Feier am 31. Juli über einen gedeckten Flohmarkt, eine Gewerbeausstellung, einem Adventsmarkt und noch viele andere Veranstaltungen. Und warum nicht mal eine Landsgemeinde anstatt der Gemeindeversammlung im Saalbau (natürlich nicht derjenigen vom Dezember). Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die Steiner:innen bereit sind, dafür 1,2 Mio. Franken zu genehmigen. Zudem überzeugt mich auch der Vorschlag mit den Pilzen nicht – und ich werde vermutlich nicht der einzige sein, der das so empfindet. Somit wie weiter, wenn der Vorschlag an der Gmeind keine Gnade findet? Die anderen Varianten sind ja nicht «spruchreif». Ich glaube, dass ein Rückweisungsantrag, verbunden mit dem Auftrag einen öffentlichen Ideenwettbewerb durchzuführen, am sinnvollsten sein könnte. Alfons Rohrer, unser damaliger Gemeinderat ist ja auch in der halben Schweiz herumgefahren, um Gestaltungs-Ideen zu sammeln – für den Saalbau- und Schulhausvorplatz, so wie dieser uns nun seit Jahrzehnten vertraut ist.
Die Bushaltestelle vor der zukünftigen Kantonsschule wirkt auf den ersten Blick ansprechend. Schattenspendende Bäume sind mir immer sympathisch. Trotzdem stellen sich mir Fragen. Jeden Tag werden um die 950 Schüler:innen und 140 Lehrpersonen morgens in die und abends aus der Schule strömen. Nur ein Teil davon wird die Postbusse benützen. Die meisten andern werden aus den hintersten Dörfern des Fricktals vermutlich mit Kleinbussen oder Elterntaxis nach Stein gefahren. Vermutlich wird mit mehr als 20 bis 30 solcher Kleinbusse und mit einer noch viel grösseren Anzahl von Eltern-PW’s zu rechnen sein. Schon heute warten in der Brotkorbstrasse ja jeden Tag 6 bis 7 Kleinbusse und zahlreiche PW’s, um die Schüler zur Schule zu bringen und wieder abzuholen – hat man mir gesagt. Dieser Schüler:innen-Verkehr könnte deshalb in der Münch­wilerstrasse in Zukunft zu einem veritablen Verkehrssalat mit Unfallgefahren führen – und nicht zuletzt auch die fahrplanmässigen Postbusse behindern. Ich bin der Meinung, dass dieses Thema deshalb noch einer vertiefteren Planung bedarf – und noch nicht beschlussreif ist. Ein weiteres Thema ist zudem der grösste Kreditbrocken von 11,2 Mio für die Erneuerung der Wasserversorgung.