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Verlogene und heuchlerische Politik der SVP (Leserbrief)

Von Andreas Güntert, Stein

Seit mehr als anderthalb Jahren wütet nun schon der russische Aggressor in der Ukraine. Er verbreitet Tod und unsägliches Leid in einem freien, demokratischen und friedliebenden Land. Unfassbares geschieht auch in der Schweiz. Trotz den schrecklichen Kriegsbildern und –berichten zeigen selbst Parteileitungsmitglieder der SVP Sympathien für den Massenmörder
und Kriegsverbrecher Putin. Am schlimmsten trieb es Roger Köppel. Er war zu Beginn des brutalen Überfalls überzeugt, dass die Kriegshetzer nicht im Kreml, sondern in gut geheizten Redaktionsstuben des Westens sitzen. Inmitten des Kriegs begab er sich im April 2023 auf eine Pilgerreise nach Moskau. Er interviewte Maria Lwowa-Belowa, gegen die der Internationale Strafgerichtshof wegen Verschleppung Tausender ukrainischer Kinder Haftbefehl erlassen hat. Auch schoss er gutgelaunt Selfies mit dem Kreml-Propagandisten Wladimir Solowjow. Dies ist jener Mann, der in seiner Talkshow «Der Abend» u. a. zur Invasion der Schweiz, Italiens und Polens aufgerufen hat. Mir ist kein SVP-Politiker bekannt, der sich öffentlich gegen das rechte Gesindel in der Parteileitung gestellt hat. Im Gegenteil: Roger Köppel wurde als Aushängeschild der SVP bezeichnet. Dies ist eine Schande für die Schweiz. Der Name Volkspartei ein blanker Hohn. Die Wählerschaft hat es nun in der Hand, dieser Partei einen Denkzettel zu verpassen, und Politiker aus Parteien zu wählen, für die Freiheit, Demokratie, Menschenrechte, Unabhängigkeit, Frieden und Völkerrecht nicht nur leere Worte sind.