Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
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Schweizer Franken hat weiter an Wert gewonnen
Als ehemaliger Devisenhändler verfolge ich noch immer einige Fremdwährungen. Nicht mehr auf fast Sekunden- oder Minutenbasis wie vor gut 25 Jahren, aber doch regelmässig. Der fast unbemerkte Trend in den letzten Monaten ist klar. Der Schweizer Franken hat gegen fast alle Fremdwährungen klar zugelegt. Der Euro ist ja schon lange schwach. US-, Kanada- und auch der Australien-Dollar haben gegenüber dem Schweizer Franken markant verloren. Dies trotz erheblich höheren Zinsen in diesen Ländern. Reisende aus der Schweiz freuen sich auf den ersten Blick an dieser Entwicklung. Oft vergeht diese Freude vor Ort dann aber wieder, da sehr viele Produkte vor Ort einiges teurer geworden sind. Macht die Schweiz alles viel besser? Persönlich glaube ich eher, dass es die anderen Länder (noch) schlechter machen als die Schweiz. Sie haben ihre Verschuldung und die Inflation weniger im Griff und das schwächt die Währung und das Vertrauen in deren Finanzpolitik. Kurzfristig wird sich das kaum ändern, weshalb ich mit Fremdwährungsneuengagements zurückhaltend bleibe.
Zinsunterschied bei Hypothekenofferten teilweise hoch
Wilde «Übungen» wegen einem Angebot, welches minimal günstiger ist, das ist nicht mein Ding. Einen verlässlichen Ansprechpartner in der Nähe, das ist für mich persönlich wichtig. Trotzdem kann es sich lohnen, verschiedene Offerten einzuholen. Die Unterschiede sind teilweise so gross, dass ich vermute, gewisse Banken wollten das Geschäft gar nicht machen. In der Vergangenheit hatte ich oft auch die Laufzeitenaufteilung der Hypotheken empfohlen, wenn man Festhypotheken abgeschlossen hat. Aus Risikosicht macht das oft Sinn. Das Problem ist aber die Abhängigkeit von dieser Bank. Leider werden bestehende Kunden teilweise schlechter behandelt als Neukunden, weshalb man schauen muss, dass man nicht zu lange durch Laufzeitenunterschiede gebunden ist.
Schützen Rheinfelden Immobilien AG – Kapitalerhöhung
Die nebenbörslich gehandelte Rheinfelder Immobiliengesellschaft macht die zweite Tranche ihrer Kapitalerhöhung. Schwierigkeiten mit einem Generalunternehmer beim grossen Umbau der Hauptliegenschaft haben zu Problemen geführt, welche die Firma zurückgeworfen hat. Die Grundgeschichte stimmt für mich aber weiterhin: Immobilien an sehr guter Lage in Rheinfelden, vermietet an die Klinik und in einer Branche, in welcher die Arbeit nicht so schnell ausgeht. Als kleine und längerfristige Beimischung bleibt die Aktie für mich interessant. Der Markt ist aber sehr dünn und falls man über den ausserbörslichen Handel kaufen möchte (kann man via Hausbank), dann mit einer Preislimite arbeiten.
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