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Wichtige Verlagsmitteilung

 

Fehlende Zeitung - fehlgeleitete Zustellung

FRICKTAL. Aufgrund eines Logistikfehlers bei der Post wurde ein Sammelbehälter mit den Donnerstagsausgaben der Neuen Fricktaler Zeitung/Fricktaler Woche/fricktal.info leider fehlgeleitet. Statt in Laufenburg landeten die darin enthaltenen Zeitungen in Lenzburg. Dies führte dazu, dass viele Leserinnen und Leser im Bezirk Laufenburg am Donnerstag keine Zeitung erhielten. Die Post entschuldigt sich für diesen Fehler, die Zeitungen werden am Freitag zugestellt.

Verlagsleitung

Ratgeber Finanzen 20-2023

Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch

Immobilienmarkt wird anspruchsvoller

Höhere Preise und höhere Zinsen führen kaum zu mehr Nachfrage, das habe ich schon im letzten Jahr gesagt. Nun scheint es aber definitiv im Markt angekommen zu sein. Panik ist aber kaum angesagt. Wir sehen weder einen Einbruch noch fallende Preise. Die Anzahl der Interessenten ist im Schnitt tiefer und die Vermarktungszeit tendenziell wieder etwas länger. Die Zeit der Phantasiepreise scheint wieder vorbei zu sein und es braucht wieder Aktivitäten, Zeit und Geduld. In den Agglomerationen wird das wahrscheinlich noch weniger ausgeprägt sein. Wenn ich anstelle von 50 Interessenten «nur» noch zehn habe, dann ist das weniger ein Problem, als wenn ich anstelle von acht nur noch zwei mehr oder weniger ernsthafte Interessenten habe. Oder anders gesagt, ein Boom schwappt meistens von den Städten aufs Land wegen der günstigeren Preise. Eine Abschwächung spüren die ländlichen Gebiete aber oft schneller.
Cashbewirtschaftung macht wieder Sinn
Vor knapp anderthalb Jahren musste man sich noch wegen Negativzinsen immer wieder ernsthaft Gedanken machen. Das ist vorbei. Es macht aber Sinn, nicht einfach alles Geld (fast) unverzinst auf Konti liegen zu lassen. Leider ist es kaum möglich, die Teuerung zu kompensieren. Aber mindestens ein Teil ist ohne grössere Risiken möglich. Aus meiner Sicht lohnt es sich wieder, die Sache genauer anzuschauen. Festgelder, spezielle Kontoformen oder kürzere Obligationen sind wieder viel interessanter als noch vor einem Jahr.
Ruhe vor dem nächsten Sturm?
Weitere Regionalbanken in den USA müssen übernommen werden oder sind mindestens stark unter Druck. Die USA hat ihre Schuldenobergrenze wieder einmal fast erreicht, der Krieg in der Ukraine scheint viel länger zu gehen, die Teuerung ist trotz Rückgängen nach wie vor viel zu hoch und den Aktienmarkt scheint es einfach nicht richtig zu interessieren. Das gibt eine Scheinsicherheit, welche sich sehr schnell ändern kann. Viele argumentieren, dass bei einer möglichen Rezession die Geldschleusen wieder geöffnet werden, was den Aktienmärkten wieder Rückenwind geben könnte. Genau solche Manöver könnten aber eine Stagflation verursachen, was sicherlich Spuren in den Erfolgsrechnungen der Firmen hinterlassen würde.
«Gierflation» – für mich das Unwort des Jahres
Dieses Wort macht in den letzten Wochen mehrfach die Runde. Es wird behauptet, dass Unternemen schuld an der Inflation seien, weil sie zu gierig sind und die Preise übermässig gesteigert hätten. Für mich mindestens teilweise eine Verdrehung der Tatsachen. Die westlichen Länder haben sich masslos überschuldet und die Zentralbanken haben die Geldmengen über Jahre völlig aufgebläht. Nun kommt die (in der Vergangenheit normale) Korrektur. Ablenkung oder Angriff ist einfacher als schwerwiegende Fehler einzugestehen und Gegenmassnahmen einzuleiten.


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